Hania Rani

KEXP ist an sich schon so ein Sammelbecken großartigster Livesessions (und absolut kein Geheimtipp, aber dennoch mehr dazu weiter unten), aber über Hania Rani bin ich vor ein paar Tagen in einer Synthesizer-Gruppe auf Facebook gestolpert. Zwischen Synth-Arpeggio-getriebenem Ambient, Minimal Music-Querverweisen im repetetiven Klavierspiel und Boards of Canada-Pads und Vocals kommt irgendwie ganz viel Gutes zusammen. Werde ich mir sicher noch 10x angucken.

Und hier meine KEXP-Toplist (ungeordnet):

  • Der legendäre Auftritt der Psych-Space-Krachmacher SLIFT, die gefühlt nur hierdurch richtig durchgestartet sind
  • Einer der ungewöhnlicheren Momente dieser sowieso teils recht ungewöhnlichen Show: der Besuch der tuwinischen Kehlkopfknappen von Huun-Huur-Tu (wenn man traditionelle sibirische Musik mag)
  • Los Bitchos. Der Auftritt ist so saucool und lässig, dass ich mir ein Jahr lang gewünscht habe, in Kalifornien zu leben, nur um mit dieser Band abzuhängen. Bis ich rausgefunden habe, dass die Musikerinnen von ungefähr überall kommen, nur nicht aus Kalifornien. Naja. Cooler Psych-Funk-irgendwas, perfekte Sommermusik.
  • Soundmäßig (leider) einfach etwas besser als auf ihren Alben: Sólstafir aus Island. Ganz eigener Sound, von salziger See irgendwo zwischen den knarzenden Planken der Rockmusik hervorgespült.
  • Weil ich Emma Ruth Rundle einfach herbe vergöttere, kann ich dazu auch nicht viel sagen, außer: Wer das kacke findet, hat einen beschissenen Geschmack. (Plus: Sie rockt ein Alcest-Shirt. Und für die gilt annähernd das Gleiche.)
  • und nicht zu vergessen LOW (RIP Mimi), Wet Leg, Nils Frahm, …

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